Von Koh chang aus fuhren wir mit dem Auto landeinwärts nach Aranyaprathet, ein kleines Städtchen, welches eine der wenigen Grenzübergänge nach Kambodscha bildet. Unser Ziel war es die Tempelruinen von Angkor Wat in Kambodscha zu besichtigen. Direkt hinter der Grenze war die Armut dieses Landes schon ersichtlich, dass durch die langen Jahre der Militärdiktatur einen Niedergang erfuhr. Menschen die von Hand ihre habseligen Güter auf Holzkarren Richtung Thailand zogen um dort ein paar Baht zu verdienen und ein schlechter Geruch aus Abwasserkanälen die zu Kloaken verrottet waren. Für die 160km Fahrt nach Siem Reap eine Stadt bei den Tempelanlagen brauchten wir 5 Stunden. Die Straße wenn man sie als solche bezeichnen kann war eine festgefahrene Lehmdecke, unterbrochen von unzähligen Schlaglöchern die bis zu einem halben Meter tief waren. Im Hotel in Siem Reap angekommen schliefen wir erst einmal, danach sah alles schon viel besser aus.